JA zu mehr Sicherheit dank grenzüberschreitender Polizeizusammenarbeit

Ein zentraler Bestandteil des Schengen-Abkommens ist die grenzüberschreitende polizeiliche Zusammenarbeit. Dank dem europaweiten Fahndungssystem SIS II wurde die Kriminalitätsbekämpfung auch in der Schweiz effizienter. Eine Ablehnung des Schweizer Frontex-Beitrags würde auch das aufs Spiel setzen.
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Frontex Schengen

Die Schweizer Sicherheitsbehörden haben seit dem Schengen-Beitritt direkten Zugang zum Schengener Informationssystem (SIS II) und zum Visa-Informationssystem (VIS). Diese Systeme sind für unsere Polizei heute zentrale Fahndungsinstrumente. Gemäss Angaben der Bundespolizei (fedpol) lieferte die SIS-Datenbank im Jahr 2019 der Schweiz 21’000 Fahndungstreffer – also rund 57 wichtige Hinweise pro Tag! Durchschnittlich wird die SIS-II-Datenbank allein aus der Schweiz täglich rund 320’000 Mal abgefragt. Das VIS-System hingegen speichert Daten von Personen, denen durch die Schweiz oder ein anderes Schengen-Land ein Visum verweigert wurde. Durch die Erfassung biometrischer Daten wird auch der Visumsmissbrauch verringert.

JA zu mehr Sicherheit dank grenzüberschreitender Polizeizusammenarbeit