Ein JA zu Frontex sichert unsere Reisefreiheit
Die Corona-Pandemie hat uns aufgezeigt, wie mühsam es ist, wenn man in Europa bei jedem Grenzübertritt kontrolliert wird und nicht mehr einfach spotan für einen Ausflug nach Frankreich, Italien oder Deutschland einreisen kann. Mit dem Schengen-Abkommen ist diese Freiheit in pandemiefreien Zeiten garantiert, und zwar von Lappland bis Sizilien und von der portugiesischen Küste bis zu den griechischen Inseln. So vermeiden wir Staus an den Grenzen und Warteschlangen an den Flughäfen. Für Personen, die beispielsweise aus Japan oder den USA Europa besuchen möchten, wurde das Schengen-Visum geschaffen. Es ermöglicht ihnen freies Reisen auf unserem Kontinent und ist für die Tourismusbranche in der Schweiz enorm wichtig. Wenn die Schweiz die Zusammenarbeit mit Frontex verweigert und aus Schengen austritt, gefährdet sie damit auch den Tourismus. Denn wenn Europareisende künftig wieder ein separates Visum für die Schweiz benötigen, werden sie das Matterhorn, den Rheinfall und das Jungfraujoch in den meisten Fällen links liegen lassen. Für unsere bereits arg gebeutelten Hoteliers und Reiseveranstalter wäre das fatal.
Gäste von ausserhalb Europas sind wichtig für die gesamte Tourismusdestination Schweiz. Deshalb haben sich verschiedene Branchen zu einem Komitee zusammengefunden, um sich gemeinsam für den Erhalt von Schengen am 15. Mai einzusetzen. Folgende Organisationen gehören dem Tourismuskomitee «JA zu Schengen-Frontex» an.